29.03.2017

Fachartikel: Service-orientierte Architekturen und Ethernet im Fahrzeug

Mit modellbasierter Methodik auf dem Weg zum fahrenden Rechenzentrum

Serviceorientierte Architekturen (SOA) dienen in der IT-Industrie bereits seit Jahren dazu, verteilte Systeme zu beschreiben und zu strukturieren. Serviceorientiertes Design gewinnt aber auch in der Automobilindustrie massiv an Bedeutung: Wie sonst kann der immer dringlicher werdende Kundenwunsch, den Funktionsumfang des Automobils ähnlich den Möglichkeiten heutiger Smartphones anzupassen, zuverlässig realisiert werden? Auch zusätzliche Anforderungen aus der Modellpflege sowie die Einführung von Technologien wie autonomes Fahren und Vehicle-to-X-Kommunikation sind zu bewältigen.

Das Entwicklungswerkzeug PREEvision unterstützt den methodisch durchgängigen Entwurf einer serviceorientierten Architektur. Der Anwender wird von der Definition der Service-Interfaces, über die Festlegung der Interaktion von Diensten bis hin zu einem AUTOSAR-konformen Ethernet-Design durch einen integrierten Workflow geführt. Sollen neben Ethernet auch andere Bustechnologien wie CAN, LIN oder FlexRay eingesetzt werden, können auch gemischte Topologien entworfen werden. PREEvision begleitet Systemdesigner so bei der anspruchsvollen Aufgabe, klassisches Embedded-Design mit moderner Serviceorientierung und der nötigen Backend-Kommunikation zu verbinden – und unterstützt so die Transformation des Automobils zum fahrenden Rechenzentrum.

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Erschienen in Elektronik automotive, Sonderheft Ethernet 2017