21.04.2015

Kalibrierdatenmanagement mit vCDM: Effiziente Bedatung von OBD-Funktionen im Motorenumfeld

Vector & APS-technology arbeiten zukünftig auf dem Gebiet der Kalibrierung von On-Board-Diagnose-Funktionen zusammen. APS-technology kombiniert das eigene Fachwissen zur effizienten Bedatung von OBD-Funktionen im Motorenumfeld mit dem Applikationsdatenmanagement vCDM von Vector. Komplexe Datenstrukturen können übersichtlich dargestellt, verglichen und bearbeitet werden. Fehler sind schneller gefunden, wodurch die Datenqualität steigt.

APS-technology ist spezialisiert auf die Entwicklung und Erprobung moderner Fahrzeugantriebe. Im ersten Schritt dieser Zusammenarbeit setzen die APS-technology Applikationsingenieure den neuen Function-Inhibition-Matrix (FIM) Editor ein. Dieser gestaltet das komplexe Kalibrieren von Funktionsabschaltungen im Steuergerät im Fehlerfall in einer übersichtlichen Matrixstruktur. Dadurch wird die OBD-Applikation vereinfacht und Fehler bei der Übertragung von Diagnose-Informationen bei Derivatapplikationen reduziert. Im zweiten Schritt nutzt Vector das Fachwissen von APS-technology im Bereich Entwicklung und Erprobung von Fahrzeugantrieben um die OBD-Applikation für die vCDM Anwendung wesentlich zu verbessern.

Das Datenmanagementsystem vCDM wird von APS-technology zur Steuerung der gesamten Powertrain-Applikation in den Bereichen Thermodynamik, Abgasnachbehandlung, Regler, Fahrbarkeit und Vernetzung eingesetzt. Damit stehen den Ingenieuren aktuelle Projektergebnisse unmittelbar zur Verfügung – im Fahrzeug, am Prüfstand und am Schreibtisch. "Die zeitnahe, durchgängige Sichtbarkeit aller Änderungen unterstützt die Zusammenarbeit in den Teams und führt zu hoher Datenqualität für unsere Kunden", erläutert Gianni Di Martino, Teamleiter OBD bei APS-technology. Weitere Schritte zur automatischen Dokumentenerzeugung sowie zum Steuergeräte-Monitoring sind in Planung.

Screenshot "Einfache OBD-Bedatung mit dem Function-Inhibition-Matrix-Editor"

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