Meilensteine

Firmengeschichte

Die Vector Software GmbH wurde am 1. April 1988 von Eberhard Hinderer, Martin Litschel und Dr. Helmut Schelling gegründet. Aus diesem Ingenieurbüro ist ein internationales, stetig wachsendes Unternehmen geworden. Von Anfang an standen neben der Innovationskraft typische Vector Werte im Mittelpunkt: Fairness, Ehrlichkeit und Loyalität - sowohl den Mitarbeitern als auch den Kunden gegenüber. Diese traditionellen Werte, verbunden mit einer visionären Sicht, waren und sind das Fundament für unser erfolgreiches Wachstum.

25-jähriges Bestehen
Gründung von Vector Austria
 
Thomas Riegraf kommt als Geschäftsführer hinzu
Gründung der Niederlassung für Aerospace-Kunden in Hamburg
 
Inhaberschaft der Vector Gruppe geht an die gemeinnützige Vector Stiftung und die Vector Familienstiftung. (Pressemitteilung)
Vector überschreitet weltweit die Anzahl von 1.000 Mitarbeitern.
 
aquintos wird Teil der Vector Gruppe
 
 
Bezug des dritten eigenen Firmengebäudes (Stuttgart, Motorstraße), inkl. einer neuen Brücke um das neue mit den bestehenden Gebäuden zu verbinden
 
Gründung von Vector Korea
 
Umsatz der Vector Gruppe erstmals über 100 Mio EURO
Vector Informatik erwirbt Division 4m Software der Micron Electronic Devices AG
 
Weltweit mehr als 500 Mitarbeiter
 
Bezug des zweiten eigenen Firmengebäudes (Stuttgart, Motorstraße)
Gründung der Kundencenter Nord in Braunschweig und Süd in München
 
Der Umsatz der Vector Gruppe erreicht 60 Mio EURO, weltweit mehr als 400 Mitarbeiter
 
Vector Informatik zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2000
Gründung von Vector France und VecScan (Schweden)
 
Dr. Thomas Beck kommt als Geschäftsführer hinzu, Gründung der Vector Consulting GmbH
Einzug in den eigenen Firmensitz (Stuttgart, Ingersheimer Straße)
 
Der Umsatz der Vector Gruppe übersteigt 30 Mio EURO
 
Der weltweit 100. Mitarbeiter wird eingestellt
 
Gründung von Vector Japan
Vector Informatik zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:1994
 
Gründung von Vector CANtech (USA)
 
Verkauf der ersten CANoe- und CANape-Lizenzen
 
Der 25. Mitarbeiter wird eingestellt
 
Umfirmierung von Vector Software GmbH in Vector Informatik GmbH und Verkauf der ersten CANalyzer-Lizenz. Der Umsatz übersteigt 1 Mio EURO
 
Gründung der Vector Software GmbH am 1.4.1988
Der erste Mitarbeiter wird eingestellt

Für das von Bosch spezifizierte CAN-Protokoll bietet Intel den weltweit ersten CAN-Controller an, den AN82526. Die Entwicklung von CAN-basierten Vernetzungen kann beginnen.

Am 1. April gründen Martin Litschel, Dr. Helmut Schelling und Eberhard Hinderer die 'Vector Software GmbH' in Ditzingen vor den Toren der Autostadt Stuttgart. Initiales Unternehmensziel von Vector: Softwarelösungen für NC-gesteuerte Bearbeitungsmaschinen. Der Name des Unternehmens geht auf die komplizierte Vektorrechnung zurück, die für diese Software notwendig ist. Ab Oktober verstärkt der erste Mitarbeiter das Unternehmen. Er ist auch 2013 noch bei Vector.

Obwohl CAN für den Einsatz im Automobil entwickelt wurde, kommt das erste CAN-vernetzte Produkt aus der Textilmaschinenbranche: die AT Elektronik, die erste Webmaschine mit CAN-Bus.

 

Mit dem Eintritt des dritten Mitarbeiters müssen zum ersten Mal die Räumlichkeiten erweitert werden.

Philips bietet mit dem PCA82C200 einen weiteren CAN-Controller an. Er belastet die CPU zwar stärker, ist dafür aber sehr flexibel einzusetzen. Der 500E von Daimler-Benz ist das weltweite erste Serienfahrzeug mit CAN-vernetztem Motor-/Antriebsmanagement. Im Dezember 1990 zeigt Daimler-Benz in der S-Klasse mit CAN-C für Antriebsstrang und CAN-B für die Steuerung von Klimakomponenten.

Das Unternehmenswachstum erfordert den Umzug in größere Räumlichkeiten. Vector zieht in die Matratzenfabrik direkt beim Bahnhof in Ditzingen um.

Vector bietet das DOS-basierte grafische Bediensystem GBS als Produkt an. Darauf aufbauend entwickelt das Team um Helmut Schelling im Auftrag von Bosch wesentliche Teile der Kalibriersoftware VS100.

Die CAN-Spezifikation wird weiterentwickelt und von Bosch in der Version 2.0 veröffentlicht.

 

Am 30. Oktober 1991 stellen die Vector Gründer im Daimler-internen "Bus-Arbeitskreis" das Konzept des CANalyzers vor. Die Idee: eine Software bereitzustellen, mit der die Kommunikation auf dem CAN-Bus beobachtet und ergänzt werden kann. Auch die Generierung von Fehlern war bereits im Grundkonzept enthalten.

Die erste Version des CANalyzer ist fertig. Sie basiert auf DOS und Vectors grafischem Bediensystem GBS. Die ersten 30 CANalyzer werden an Haushahn, Daimler-Benz, Siemens und Bosch verkauft. Für den Buszugriff wird die CAN-Schnittstellenhardware DBB-196 von Daimler-Benz oder die CAN-AC von Softing eingesetzt.

Am 5. März 1992 gründen sechs Firmen und zwei Privatpersonen den Verein "CAN in Automation", die internationale Anwender- und Herstellervereinigung für das serielle Bussystem CAN. Vector tritt direkt nach Gründung bei. Mit dem CAL-Protokoll veröffentlicht der CiA den Vorläufer der CANopen-Spezifikation.

Aus der Vector Software GmbH wird die Vector Informatik GmbH. Das Logo wird modernisiert und die Farbe Rot ersetzt das bisherige Orange. Vector startet die ersten Projekte zur Entwicklung von Basissoftware für Steuergeräte. Im 4. Unternehmensjahr steigt der Umsatz auf über eine Million €.

Helmut Schelling und Martin Litschel stellen auf einer Messe den CANalyzer vor.

Die ISO 11898 standardisiert und definiert international die Layer 1 (physikalische Schicht) und 2 (Datensicherungsschicht) für den CAN- Bus im ISO/OSI-Referenzmodell.

über Thau Computer in der Schweiz sowie über Softing und deren ausländische Distributoren beginnt die internationale Vermarktung des CANalyzer.

In diesem Jahr gibt es drei DOS CANalyzer Releases: CANalyzer V1.20 bringt im Februar speicherbare Konfigurationen und ein ideal lesbares Trace-Window. CANalyzer V1.30 im März ermöglicht es, mit dem Philips 82C200 nicht nur vorkonfigurierte, sondern alle CAN-Botschaften empfangen zu können. CANalyzer V2.00 erscheint im Juli und unterstützt erstmals 29-bit IDs (Extended-CAN 82527).

Die CiA organisiert die erste internationale CAN Konferenz (iCC) in Mainz. Im selben Jahr stellt Allen-Bradley das DeviceNet-Protokoll vor, das vor allem in Asien und USA mit dem CANopen-Protokoll konkurriert.

International gewinnt CAN an Bedeutung. Vector wird über den Distributor NSI in Frankreich und über Accutest in England aktiv.

Die Produktentwicklungen beschleunigen sich. CANalyzer beherrscht bereits symbolische Anzeigen und spricht CAL und DeviceNet. Daimler erhält von Vector die erste Basissoftware für seine Steuergeräte. Im Dezember 1994 ist es soweit: die erste CANoe Version wird released - unter Windows 3.11. CANoe steht für CAN Open Environment. Als Produkt-Icon dient fortan ein Kanu.

Der CiA veröffentlicht das CANopen-Protokoll, das in der Industrieautomation und später auch in Embedded-Anwendungen, wie z.B. Kaffeemaschinen, zum Einsatz kommt.

Vector zieht von Ditzingen nach Stuttgart, Stadtteil Weilimdorf. Die Bürofläche wird mit 1300 qm mehr als verdoppelt. Vector beginnt mit Grundlagen- und Toolschulungen für CAN Entwickler. Vector vertreibt seine Produkte jetzt über die Distributoren DG in USA und NPS in Japan.

Die Embedded Software von Vector wird per Tool konfigurierbar. Mit der CANcard kann Vector erstmals ein PCMCIA-Interface für CAN anbieten. Damit wird der Laptop zum idealen Werkzeug der Testingenieure - was auch heute noch uneingeschränkt gilt.

In den USA wird das OBD-II Diagnoseprotokoll verpflichtend vorgeschrieben. CAN ist eines von fünf möglichen Protokollen zur übertragung von OBD-II Diagnosedaten.

Vector geht online. Im Oktober geht die erste Website mit Informationen zu Produkten, Support, Downloads und Ansprechpartnern ans Netz. Das Stammkapital wird auf eine Million D-Mark angehoben.

Vector steigt in den Markt der Steuergerätekalibrierung ein. CANape ermöglicht über CCP das komfortable Messen von steuergeräteinternen Daten und das einfache Verstellen von Steuergeräteparametern - während der Fahrt. ProCANopen kann CANopen-Netzwerke projektieren und CANalyzer. CANopen macht deren Analyse besonders einfach.

Mercedes Benz E-Klasse Typ: W210
(Bildquelle Daimler AG)

Daimler-Benz setzt erstmals in der E-Klasse CAN zur Vernetzung der Komfortelektronik ein. Als Entwicklungswerkzeug dient CANoe. Damit ist ein weiterer Meilenstein für den Siegeszug von CAN in Fahrzeugen gesetzt. Aktivitäten zur Entwicklung eines Multimedia-Bussystems beginnen.

Vector gründet in Novi, unweit der amerikanischen Motown Detroit, die erste Auslandsniederlassung: Vector CANtech Inc. In Deutschland arbeiten bereits 50 Mitarbeiter bei Vector.

CANscope zeichnet die analogen Spannungen auf den CAN-Drähten auf und kann gezielt auf Busfehler triggern. Die Embedded Software von Vector verbreitet sich weiter und wird inzwischen auch bei GM, VW und BMW eingesetzt. Vector arbeitet mit Bosch bereits an einer professionellen Variantenverwaltung für die Steuergeräteapplikation - "Villa". Später sollen daraus mal so wichtige Applikationen wie eASEE.cdm bzw. vCDM hervorgehen.

Das LIN-Konsortium und die MOST Cooperation nehmen ihre Arbeit auf. Während LIN ähnlich wie CAN als ein frei einsetzbarer Standard vorangetrieben wird, ist MOST an Lizenzierungen gebunden.

Mit der Gründung von Vector Japan in Tokio endet die Kooperation mit dem japanischen Distributor NPS, der neben Elektronik und Software auch Wein vermarktete :-). Im 10. Unternehmensjahr übertrifft der Umsatz 10 Mio. €. Die Bürofläche wird auf ca. 1900 qm erweitert.

Die erste eigene PCMCIA-Karte CANcardX kommt heraus. Das zweikanalige CAN-Interface erlaubt den einfachen Wechsel der Bustransceiver. Der erste Flashbootloader erlaubt die Re-Programmierung von Steuergeräten. Mit Bosch startet die Entwicklung eines Management Systems zur hierarchischen Software Konfiguration, Arbeitsname "Nestor".

Der LIN-Bus erlangt Marktreife und wird in Autositzen und -türen eingesetzt. Es beginnen Diskussionen zum Time Triggered Protocol, die später zur FlexRay-Entwicklung führen.

Der 100. Mitarbeiter kommt. Es wird wieder eng und Vector muss zusätzliche Räume in einem Nachbargebäude anmieten. Mit dem Erwerb eines Minderheitsanteils an GiN beginnt eine enge Kooperation bei Loggern. Vector wird Mitglied in der MOST Cooperation.

CANoe V2.5 unterstützt mehr als die bisherigen zwei CAN-Kanäle, die über zwei oder mehr Interfaces mit dem PC verbunden sind. Opel setzt auf Vector Embedded Software (IVLAN).

Das FlexRay Konsortium nimmt seine Arbeit auf, um ein deterministisches Bussystem zu definieren, das hohe Datenraten und sicherheitskritische Anwendungen (X-by-Wire) ermöglicht. Die LIN-Spec kommt in der Version 1.2

Vector engagiert sich als Associated Member im LIN Konsortium und als Development Partner im FlexRay Konsortium. In den Folgejahren fließen einige Mannjahre in die Mitarbeit zur Entwicklung der neuen Bussysteme.

CANoe und CANalyzer werden "multibus-fähig": sie unterstützen neben CAN auch LIN und MOST. Von Beginn an wird LIN von entsprechenden Vector Interfaces unterstützt. Als MOST Interface kommt zunächst eine Hardware von OASIS zum Einsatz. Im Bereich Embedded Software wird die erste Implementierung für LIN und J1939, einem auf CAN basiertem Protokoll für Nutzfahrzeuge, freigegeben. Die Version 1.0 von CANdelaStudio begründet den Weg der Diagnoseentwicklung im Automotive Bereich der kommenden Jahre.

DaimlerChrysler nutzt in der Tür-Vernetzung des Mercedes SL erstmals den LIN-Bus mit LIN 1.2. Die BMW Group führt mit dem BMW 7er das Bussystem MOST in Serie ein.

Dr. Thomas Beck kommt als vierter Geschäftsführer von ETAS zu Vector. Vector zieht in ein eigenes Firmengebäude in die Ingersheimer Straße in Weilimdorf. Die Geschossfläche verdreifacht sich auf 7.500 qm. Vector Consulting wird in der Beratung aktiv und unterstützt fortan die Kunden bei der Ausgestaltung technischer Geschäftsprozesse. Das Stammkapital wird auf eine Million € angehoben.

CANoe V3.2 verfügt nun über volle Multibus-Fähigkeit inklusive Unterstützung für FlexRay. Die Bus-Unterstützungen werden in Optionen gekapselt. Aus Nestor wird eASEE, ein mächtiges Engineering Backbone zur Unterstützung komplexer und verteilter Entwicklungsprozesse. Zu den Embedded Software Kunden kommen - als letzter deutscher OEM - Porsche sowie Fiat und Ford.

Das LIN Konsortium veröffentlicht die Spezifikation LIN 1.3. Audi, Toyota, Volkswagen und Volvo Cars führen den LIN-Bus in ihre Serienproduktion ein. Vector entwickelt das Messdaten-Format MDF weiter zu MDF Version 3.0.

Weltweit vor Ort: getreu diesem Motto verstärkt Vector die Unterstützung der Automobilindustrie in Schweden und Frankreich mit eigenen Niederlassungen. Beim ersten Vector Kongress in Stuttgart stehen die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen der zunehmenden KFZ-Vernetzung im Mittelpunkt.

Die Vector Steuergeräte-Basis-Software geht auch an GM und Hyundai. Flashbootloader für KWP2000 und die Unterstützung von Mehr-Prozessor-ECUs sind aktuelle Entwicklungsergebnisse.

Unter dem Motto "Cooperate on standards, compete on implementation" gründen führende europäische Automobil-Hersteller und -Zulieferer das AUTOSAR-Konsortium. Ziel ist, die Infrastruktursoftware im Steuergerät zu vereinheitlichen und dadurch eine höhere Qualität und eine Wiederverwendung zu ermöglichen. Die LIN-Kooperation bringt die Spezifikation 2.0.

Vector ist als Mitglied im ASAM e.V. maßgeblich an der Entwicklung/Definition des XCP-Protokolls "Universal Measurement and Calibration Protocol" beteiligt. Das zweite Vector Gebäude wird in der Motorstraße eingeweiht. Das bringt erneut 7.500 qm Raum für die wachsende Entwicklungsmannschaft. Bis Jahresende sind es weltweit 350 Mitarbeiter.

Die CANcardXL ist die neue Generation von Bus-Interface-Karten für CAN und LIN. CANcaseXL ist das erste USB-Interface für CAN und LIN. Die DaVinci Tool Suite ermöglicht ein signal- und botschaftsorientiertes Design verteilter Systeme und nimmt damit den AUTOSAR-Gedanken teilweise vorweg. Die Embedded Software wird um FlexRay-Unterstützung erweitert.

Japanische OEMs gründen JasPar als Ergänzung zu AUTOSAR. JasPar steht für Japan Automotive Software Platform and Architecture.

Das AUTOSAR-Konsortium nimmt Vector als Premium Member auf. In Braunschweig und München sorgen weitere Niederlassungen für eine optimale Unterstützung der Kunden.

CANoe entwickelt sich mit Version 5.0 zum Allround-Tool für die Netzwerkentwicklung. Test Feature Set und Diagnostic Feature Set erweitern die Anwendungs- bereiche. Das MOST25 Interface VN2600 sorgt für einen zuverlässigen und performanten Zugriff auf den MOST Bus.

Mit dem Release der AUTOSAR-Spezifikation 1.0 ist ein wichtiger Meilenstein für Automotive Embedded Software erreicht.

Vector wächst weiter: Weltweit sind über 500 Mitarbeiter beschäftigt. In Deutschland erreicht Vector eine sehr gute Platzierung beim Arbeitgeber-Wettbewerb "Great Place to Work" und nimmt in den folgenden Jahren immer wieder erfolgreich teil.

Das Erreichen des SPICE Level 3 für die Steuergerätesoftware-Entwicklung unterstreicht Vectors Kompetenz für Embedded Software. eASEE.cdm, das Calibration Data Management Tool, ermöglicht die Verwaltung umfang- und variantenreicher Kalibrierdaten.

Die Spezifikationen LIN 2.1 und AUTOSAR 2.0 und 2.1 werden veröffentlicht. Erste Serien-Steuergeräte unterstützen AUTOSAR 2.1.

Ein von Vector veranstalteter Kongress speziell zu AUTOSAR findet sehr großes Interesse. Auch Vertreter von JasPar nehmen teil. In Regensburg entsteht durch die übernahme einer Division von Micron Electronic Devices der vierte deutsche Standort.

Das Hardware-Angebot erweitert sich um ein Stressmodul für FlexRay (FRstress), eine Mess- und Kalibrierhardware (VX1100, zunächst als Prototyp) sowie neue Interfaces für MOST (VN2610) und FlexRay (VN3300 und 3600). Für CAN, LIN und FlexRay werden die Netzwerk-Designtools DaVinci Network Designer eingeführt. Die ersten Evaluierungspakete für die Entwicklung von Steuergeräten nach AUTOSAR und FlexRay gehen an Kunden.

Auf Branchentreffen und Fachveranstaltungen werden Konzepte und Technologien zur Umgebungserkennung und Bildverarbeitung erörtert. Ethernet und IP sind diskutierte Optionen. Im gleichen Jahr gewinnt das von Vector gesponserte führerlose Auto die US-amerikanische DARPA Urban Challenge.

Das AUTOSAR Konsortium zeichnet Vector mit dem Premium Member Award aus für die Verdienste bei der Definition und Einführung des neuen Standards. Der fünfte internationale Standort entsteht im südkoreanischen Seoul. Mit großem Erfolg findet das erste Vector FlexRay-Symposium statt. 750 Mitarbeiter arbeiten für Vector.

Steuergeräte- und Netzwerktest wird immer stärker zum Schwerpunkt. CANlog und Multilog unterstützen dabei ebenso wie der Test Automation Editor TAE. Mit Indigo kommt zusätzlich ein komfortabler Diagnosetester.

ODX wird als Beschreibungssprache zum standardi- sierten Diagnose-Datenaustausch freigegeben. Die Definition wurde von Vector seit 2001 in den ASAM- Gremien mit gestaltet. AUTOSAR veröffentlicht die Version 3.1.

Zum 20. Firmenjubiläum wird das dritte eigene Firmengebäude bezugsfertig, erneut in der gleichen Größenordnung von rd. 7.500 qm auf vier Geschossen. Brücken verbinden alle drei Gebäude.

Die Option IP von CANoe und CANalyzer unterstützt die Entwicklung von Ethernet-basierter Kommuni- kation. Mit dem VT System kommt ein komplett modulares und anpassbares Testsystem, das bereits in früheren Entwicklungsphasen HiL- ähnliche Funktionalität bietet. Ein weiterer Logger (GL1000) erweitert die Logginglösungen. AUTOSAR geht in Serie: Vector liefert AUTOSAR-3-Basis-Soft- ware für die Serienentwicklung im PKW- und NFZ-Bereich (BMW, Daimler, Volvo AB und andere).

Obwohl die Wirtschaft, speziell die Automobilindustrie, international auf der Bremse steht, entstehen drei neue Niederlassungen: Vector Great Britain in Birmingham, Vector India in Pune und Vector China in Shanghai. Die kostenlose Vector E-Learning Plattform geht online. Der Mitarbeiterstand bleibt trotz Umsatzeinbruchs nahezu stabil.

Das ASAM MDF4 Messdateiformat wird von der ASAM Cooperation veröffentlicht. Es basiert auf dem 1991 von Vector (Rainer Zaiser) entwickelten MDF-Format. Das AUTOSAR-Konsortium veröffentlicht die AUTOSAR-Version 4.0. Die Automobilindustrie bekommt die Weltwirtschaftskrise voll zu spüren.

Vector liefert AUTOSAR 3.0 Seriensoftware an BMW und FAW sowie die erste AUTOSAR-Basissoftware für MOST aus. LIN 2.1 wird bei Conformance Tests mit CANoe.LIN 7.2 und der neuen Interface-Hardware CANcardXLe voll unterstützt. Ingenieure, die durch die wirtschaftliche Flaute ihren Arbeitplatz verloren haben, erhalten bei der Vector Academy stark vergünstigte Schulungen.

Vector unterstützt Entwicklungen zur Elektromobilität und Ladetechnologie mit Produkten und Dienstleistungen. Die Karlsruher Firma "aquintos" wird Teil der Vector Gruppe.

Mit dem VN8900 gibt es ein 8-kanaliges FlexRay/CAN/LIN/J1708 Netzwerk-Interface, auf dessen Echtzeit-Rechner CANoe stand-alone läuft. CANoe und CANalyzer unterstützen die Aerospace-Protokolle ARINC 810, 812, 825, 826. MICROSAR, die Vector AUTOSAR-Implementierung, unterstützt IP. Insbesondere intelligentes Laden von E-Fahrzeugen ist eine Zielapplikation.

Aufgrund der wirtschaftlichen Situation konzentrieren sich Hersteller und Zulieferer auf aktuelle seriennahe Projekte. Auch die Gremientätigkeiten gehen langsamer voran. Dennoch wird die LIN-Spezifikation 2.2 freigegeben. Das CAN-Protokoll erlangt mehr und mehr Aufmerksamkeit in der Aerospace-Vernetzung. Verfügbarkeit, ausgereifte Technik und ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugen.

ISO 26262 - eine Norm für sicherheitsrelevante elektrische/elektronische Systeme in Kraftfahrzeugen - wird veröffentlicht. Das AUTOSAR-Konsortium veröffentlicht die AUTOSAR-Version 3.2 (nach der Version 4.0 in 2009).

Die Inhaber geben Vector in die Hände einer Familienstiftung und der gemeinnützigen Vector Stiftung. Dieser Schritt gewährleistet die langfristige Unabhängigkeit von Vector. Der 1000ste Mitarbeiter beginnt bei Vector.

Die Option Car2x von CANoe unterstützt die Entwicklung von funkbasierter Kommunikation zwischen Fahrzeugen sowie von Fahrzeugen mit der Infrastruktur. PREEvision, das Design-Tool von aquintos, erhält umfangreiche zusätzliche Funktionalität und geht an den Markt als Werkzeug für die modellbasierte Elektrik-/Elektronik-Entwicklung vom Architekturentwurf bis zur Serienreife. ODX-Diagnosedaten werden zukünftig mit ODXStudio bearbeitet.

Die Vector Geschäftsführung wird um Thomas Riegraf verstärkt. Eine weitere neue Niederlassung in Hamburg fokussiert speziell auf Aerospace-Kunden. Vector lizenziert AFDX (Avionics Full-Duplex Switched Ethernet). Aus der Verschmelzung mit aquintos im Jahr 2010 geht ein neuer Entwicklungsstandort hervor. Der Umsatz der Vector Gruppe übersteigt die Marke von 200 Mio. EUR.

Mit BroadR-Reach kommt eine weitere innovative Technologie, die den Weg für Ethernet ins KFZ bahnt. Bosch stellt CAN FD vor, was den CAN-Bus um ein vielfaches leistungsfähiger macht. Gleichzeitig erlebt die K-Leitung für die Diagnose vor allem in Asien eine Renaissance.

Das älteste, weitverbreitete Busanalyse-Tool der Welt, der CANalyzer, wird 20 Jahre alt. Er erhält zusammen mit dem großen Bruder CANoe in der Version 8.0 eine .AFDX Option. Das VC121 ist das erste Universalsteuergerät von Vector. Mit 121 Anschlusspins für Ethernet/BroadR-Reach, CAN, FlexRay und LIN sowie AUTOSAR on Board ist es ideal für Prototypen und Kleinserien geeignet. Die Embedded Software entwickelt sich weiter: AUTOSAR 4.0-Basissoftware wird erstmalig ausgeliefert. Für sicherheitsrelevante Steuergeräte sind jetzt die Softwaremodule MICROSAR Safe verfügbar. Die neuen Interfaces der VN16xx Serie sprechen über USB mit CAN, LIN, K-Line, J1708 und IO. VN5610 kommuniziert mit Ethernet und CAN. Die Loggerfamilie, mittlerweile komplett mit GL1000 bis GL4000, unterstützt nun auch Diagnose-Funktionen.

Die Entwicklungspartnerschaft AUTOSAR feiert ihr 10-jähriges Bestehen. Bereits in mehr als 100 Serienprojekten hat sich die Leistungsfähigkeit des Standards bewährt. Aktuelle Schätzungen gehen davon aus, dass im Jahr 2016 fast 300 Millionen auf AUTOSAR basierende Steuergeräte produziert werden.

Mit der Markteinführung der neuen Testlösungswerkzeuge vTESTcenter und vTESTstudio ergänzt Vector das Test-Portfolio. Die Vector AUTOSAR-Lösung MICROSAR OS wurde vom TÜV gemäß ISO 26262 zertifiziert.

Vector feiert das 25-jährige Firmenjubiläum. Vector Austria wird in Wien gegründet. Das 4. Firmengebäude in Stuttgart nimmt die immer größer werdende Produktion und Logistik sowie den Support auf. Vector schafft einen eigenen Bereich für Voraus- und Grundlagenentwicklung zur frühen Evaluierung neuer Technologien und Märkte.